A Travellerspoint blog

Nov 2006

On the Road with the Oil Stars

30 °C
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Alte Bekannte in Zentralamerika

tyler und seth, beide professionelle kayaker und reisefreaks habe ich bereits diesen sommer im norden mexikos getroffen! auf ihrem weg von alaska nach feuerland sind sie mitsamt ihres japanischen feuerwehrautos inzwischen bis nach costa rica gekommen.

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dieses bemerkenswerte vehikel faehrt auschliesslich mit gebrauchtem speiseoel, dass sich dank fettfreudiger lateinamerikanischer kueche unterwegs in jedem restaurant gratis einsammeln laesst. es dient ihnen ausserdem als demonstrationsobjekt fuer die zahlreichen schulpraesentationen zum thema alternative energien, die die beiden unterwegs in gebrochenem spanisch und mit doppeltem enthusiasmus geben. bis april sind sie mit hilfe von sponsorengeldern on the road, begleitet von wechselnden mitreisenden. fuer eine gute woche habe ich die ehre, in ihrer rollenden fritierbude von puntarenas, costa rica, bis nach panama mitzufahren. ausserdem an bord: anna, eine sehr entspannte sozialarbeiterin aus seattle auf ihrem weg nach peru und nick und benny, zwei beaengstigend tequilafeste, wahnsinnige iren auf dem weg ins verderben.

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nach zwei tagen in malpais geht es mit der faehre zurueck nach puntarenas, von dort weiter nach sueden. die steilen bergserpentinen zurueck ins inland erklimmt der firetruck mit schleppenden 20 kmh - ein wunderbares reisetempo; die heisse und feuchte luft weht durch die weitgeoeffneten fenster, draussen ziehen dichte dschungel und gruene taeler vorueber. wir essen bananen, hoeren schepperige musik und sind froehlich.

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Deutsche Botschaft

zurueck in san josé der grosse schreck: mein pass liegt noch im hotel in malpais! wenn ich in zwei tagen mit den jungs nach panama fahren will, habe ich weniger als 24 stunden, um nach puntarenas, von dort auf die faehre, in den chickenbus nach santa teresa und wieder zurueck zu fahren - schlicht unmoeglich. die oeltour abblasen? mit dem flugzeug hinjetten? als ich mich schon geschlagen geben will, hat ferdinand, ein deutsch-costaricanischer kayaker, der inzwischen zur crew gestossen ist, die rettende idee: morgens frueh zur deutschen botschaft, vorlaeufigen reisepass beantragen. gesagt getan. botschaft angerufen; ab zum fotografen; morgens um zwei telefonat mit einem frisch ausgeschlafenen beamten in muenster, der die lage erst nicht so ganz versteht ("ja, kommen sie am nachmittag vorbei, wir benoetigen ihre unterschrift"), dann aber ein geschmeidiges fax an die botschaft schickt, wo ich am naechsten morgen um schlag acht einen vorlaeufigen pass bekomme, ob ich den zurueckgeben soll, sobald ich meinen regulaeren reisepass wiedererhalten habe? nee, nee, wissense, in zentralamerika kann man nie genug paesse haben.

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San Isidro, Parque Nacional Chiripó

jetzt ab nach san isidro de el general. ein verschlafenes, neben san josé geradezu charmantes kleinstaedtchen. von dort geht die ganze kayak-connection unbekannte reissende gewaesser erkunden (das nennt sich dann first descent).

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zusammen mit anna verbringe ich einen tag wandernd am fusse des chiripó, des hoechsten berges zentralamerikas, durch die unzahligen doerflein die zusammen rivas heissen. wir haben es sehr lustig, die gegend ist wunderschoen und endlich verstehe ich, warum costa rica - abgesehen von den reise- und lebenskosten - als schweiz lateinamerikas bezeichnet wird.

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der kaese ist uebrigens ausgezeichnet. da ihre eltern ausgeflogen sind, nehmen sich die bauernkinder unserer an und erklearen uns alles ganz genau: im regal liegen unten die ganz frischen, oben die wochenlang gelagerten laibe, alles ungekuehlt. anna ist skeptisch. ich kaufe aus der zweitobersten lage - eine gute wahl! zurueck trampen wir mit diversen pickups.

in isidro warten schon ein haufen erschoepfter kayaker und jede menge abschiedsgetraenke: die iren fahren am naechsten morgen zusammen mit greig, einem rundgesichtigen ur-freundlichen schotten, und ferdinand zurueck in die hauptstadt. greig und ferdinand muss ich versprechen, weihnachten vorbeizukommen -
das wird sicher lustig!

Posted by canica 28.11.2006 3:11 PM Archived in Costa Rica Comments (0)

Erste Tage in Costa Rica

28 °C
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San Jose

die ersten tage seit meiner ankunft sind nur so verflogen. jetlag und winterstarre sind abgeschuettelt, die reise kann beginnen.

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san jose, die hauptstadt costa ricas, ist von nicht allzugrossem Interesse, wird mich aber wohl noch oefter auf dieser reise sehen. es gibt keine nennenswerten museen, kaum alte bausubstanz, relativ wenig leben auf den strassen, dafuer ein nettes hostel und damit die gelegenheit auszuschlafen, gut zu fruehstucken und den ersten strand in angriff zu nehmen.

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Von Jacó nach Malpais

die pazifikkueste costa ricas hat den ruf fest in amerikanischer hand zu sein - zu recht: hier wird englisch gesprochen, gesurft, viel geld fuer wenig essen ausgegeben; dafuer ist man nicht allein am strand.

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die straende sind sehr, sehr schoen! zwei tage in jaco, dann weiter nach malpais, einem verschlafenen hippie-dorf auf der halbinsel von nicoya; mit der faehre von puntarenas rueber, wueste schotterstrassen, unberechenbare busverbindungen - wer es eilig hat, fliegt direkt in sein luxusresort, alle anderen sind surfer mit viel zeit, die direkt nebendran einem sehr gechillten lifestyle froehnen. da kann man sich durchaus anschliessen. zu surfversuchen kann ich mich noch nicht ganz aufraffen, nachdem ich erstmal so ein brett in einer der reissenden wellen um die ohren gewirbelt bekommen habe. mein konisch in einer imposanten beule zulaufender kopf mag lieber schwimmen, in der haengematte schaukeln, mit surfern plaudern und kalte kokosnuesse schluerfen.

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Posted by canica 24.11.2006 3:02 PM Archived in Costa Rica Comments (0)

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