San Pedro - Copàn Ruinas
31.01.2007 - 04.02.2007
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Canica en las Americas
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auch san pedro sula, die inoffizielle hauptstadt honduras mag ihrem ruf als kriminelles drecksloch nicht ganz gerecht werden. ich fuehle mich einigermassen sicher, im mercado guamilito gibt es koestliches fruehstueck und staubiges steingut und die netten hostelbetreiber, ein hondurenisch-palaestinensisches paar in meinem alter kochen koestlichen arabischen kaffee mit kardamom; von den mir geschenkten frischen samen fuer die hosentasche zehre ich tagelang.

auf dem weg nach guatemala liegt kurz vor dem grenzuebergang und so ziemlich im nirgendwo eine weltberuehmte mayastaette: copan. vielbesungen ob ihrer herrlichen stelen und anderer skulpturen sind die ruinen und das dazugehoerige museum ein wahrer kulturschmaus und genau das richtige nach einer woche mit dem kopf unter wasser.

so stolpere ich zusammen mit suzannah, einer sehr netten englaenderin aus san pedro unter papageiengeschrei ueber gesteinsbrocken, riesige wurzeln und gigantische treppenanlagen, bewundere kunstvolle steinschnitzereien im goldenen nachmittagslicht und versuche zum x-ten mal, den maya-kalender zu verstehen.

das dazugehoerige doerfchen mit dem pragmatischen namen copan ruinas ist ausgesprochen malerisch und die gelgenheit des samstagabends verschlaegt uns - nicht gerade typisch fuer lateinamerika - auf eine wilde schwulenparty, wo in netzstrumpfhosen und mikrokleidchen auf der bar getanzt wird und man sich ausnahmsweise auch als blond-weibliches doppelpack vollkommen entspannt und nach leibeskraeften unterhalten kann.

Posted by canica 04.02.2007 11:11 Archived in Honduras Comments (0)








