A Travellerspoint blog

Hummer und Yakis in Kuna Yala

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Alle Wege fuehren nach Rom, eher wenige nach San Blas

was nicht heissen soll, dass es die muehe nicht wert waere. angeblich kommt man nur mit dem flugzeug ins inselparadies san blas - das ist aber so nicht richtig. man kann auch den indianerpfad nehmen.

morgens um 4 aus dem bett (endlich raus aus panama-city - hab die nase voll von smog und stadt-geglitzer) geht es mit dem 4WD ueber die wildeste urwaldschlammpiste, die mir je untergekommen ist; der motor qualmt, und fussgrosse schlammbrocken wirbeln auf die windschutzscheibe und durch die geoeffneten fenster, dass es eine freude ist. immer wieder schlittern wir scheinbar unhaltbar durch die knietiefe matsche auf gaehnende abgruende zu, um in letzter sekunde doch noch erettet zu werden; es ist im wahren wortsinn atemberaubend und mir ist ein wenig uebel vor angst. der fahrer ist ein kettenrauchender bulliger chinese, der eher an drogenmafia als an fernoestliche heilkunst denken laesst und flueche ausstoesst, die meine zarten ohren erschuettern. ausser mir sind nur kuna-indianer an bord, die relativ ungeruehrt ihren geschaften nachgehen - schlafen, rauchen, saeuglinge stillen. kurz vor unserem ziel - der kueste- kommen wir an den ueberresten einer bruecke zu stehen, die das hochwasser mitgerissen hat - also mit rucksack und pack umsteigen auf einbaueme und zwischen erdigen krokodilen und schillernd bunten voegeln bis ans meer, von dort schliesslich auf die insel.

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fuer die ruckreise hab ich dann aber was tolles in erfahrung gebracht: man kann mit dem boot an die kueste fahren, bis nach miramar, von dort mit dem bus ueber sabanitas nach panama-city - in schlappen gesamt 10 stunden, ruinenbesichtigung in portobelo inbegriffen.
die bootsfahrt ist wild. in einer nussschale von einbaum (diesmal mit aussenbordmotor) fahren wir hinaus aufs offene meer, wo wir fuer vier stunden gnadenlos hin- und hergeworfen weden. die kuna haben sich riesige schwarze plastikplanen mitgebracht und nach den ersten minuten wellengang ist ausser dem steuermann und mir kein gesicht mehr zu sehen. ich ducke mich hinter den ruecken vor mir und denke an meinen rucksack, der sich im vorderen teil des bootes gepflegt volllaufen laesst. da auch diese reise morgens um vier angetreten wird, schaffe ich es, triefend nass bis auf die gaensehaut, mit dem kopf im takt der wellen von der einen an die andere einbaumwand schlagend, einzunicken. vier stunden waren dann aber doch ziemlich lang.

Carti Yantupu

natuerlich will ich nicht verschweigen, dass die knappe woche auf der insel auch mehr als diese unannehmlickkeiten wert gewesen waere. ueber verschiedene ecken habe ich kontakt zu einer kunafamilie aufgenommen, die hin und wieder backpacker bei sich beherbergen - eine voellig einmalige gelegenheit, tatsaechlich auf einer der fast 400 von den Kuna autonom regierten inseln des archipels zu wohnen und einen einblick in ihre sonst eher hermetische kultur zu bekommen.

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unser inselein carti yantupu ist eine der traditionellsten des gesamten archipels; es gibt keine festen bauten, nur winzige einraum-bambushuetten, dich an dicht, getrennt durch enge sandige wege und brotfruchtbaeume und selbstverstaendlich kein einziges hotel. die aeusseren umstande sind denkbar basic: ich wohne zusammen mit der handvoll anderer reisender, die zeitgleich mit mir dort sind, in einer dieser kleinen huettchen; das bett ist eine haengematte, der kuehlschrank ein wasserzuber, die dusche ein eimer mit kelle, die toilette eine relativ gut einsehbare bambuskonstruktion ueber dem meer (zum baden besucht man die enfernten nachbarinseln..).

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und es ist herrlich! jeden tag machen wir mit aaron, dem aeltesten sohn der familie, ausfluege auf eine der unbeschreiblich schoenen badeinseln der umgebung (ich beschraenke mich hier auf die fotos), den rest der zeit verbringen wir mit der familie, kartenspielend mit den maennern; zwischen kuna, spanisch, haenden und fuessen plaudernd mit den frauen; beim yakis - einem geschicklichkeitsspeil mit kieseln und einem flummi - mit den unglaublich neugierigen kindern.

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die kuna regieren ihre comarca, die sogenannte Kuna Yala, seit einem grossen aufstand 1925 weitgehend unabhaengig von der panamenischen regierung und pflegen ein sehr friedliches und geselliges leben. individualismus und privatsphaere werden nicht sehr gross geschrieben und wichtige eintscheidungen werden gerne im congreso der jeweiligen insel getroffen, der grossen gemeindehuette, wo der inselvorstand, genannt cazique, tagsueber in der haengematte baumelt.

die einzige konstante im erscheinungsbild der maenner ist das omnipraesente baseball-cap.
die sichtbare traditionspflege manifestiert sich vor allem durch die kuna-frauen: in ihren fantastischen kleidern und bunten winis (den traditionellen arm- und fussbaendern) sind sie bereits in panama-city nicht zu uebersehen gewesen. die goldberingt nase wird stolzerhoben getragen, dabei aber gern gekichert. schon die sechsjaehrigen maedchen naehen die kunstvollen molas, die einen bestandteil der bekleidung bilden, heute aber - durch den regen verkauf an entzueckte touristen in ganz panama und sammler weltweit - vor allem auch eine wichtige einnahmequelle darstellen.

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an einem abend kommt die tanzgruppe der insel vorbei, die sich auf den jaehrlichen kunatanzwettbewerb vorbereitet, und uebt vor versammelter mannschaft fuer ihre auffuehrung. nun tragen die herren blaue hemden und schwarze huete, der tanz ist bezeichnenderweise ein gruppentanz, rythmisch, barfuss stampfend und springend, die frauen rasseln ein gleichmaessigen takt, die maenner stossen dazu sich wieder und wieder gleichmaessig wiederholende melodien in ihre doppelpanfloeten. es ist sehr beeindruckend.

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am folgenden tag beschliessen die drei maedchen der familie, naygret, anelis und tianet, eine eigene auffuehrung zu machen, sie holen rasseln und animieren uns handvoll backpacker mit ihnen im kreis zu springen. da biegen sich jetzt aber die wuerdigen kuna-damen und familienvaeter vor lachen!

Weihnachstmaenner und Mondkinder

es ist ohnehin lustig, wie, man sich hier gegenseitig bestaunt: waehrend ich mit grossen augen die herrlichen kleider, die einfachen huetten, die ungewohnten gewohnheiten bewundere, sind die kuna nicht weniger amuesiert: ich habe 'haare, wie der weihnachtsmann', ich wuerde schielen, oder, nein: ob ich die ganze welt in blau saehe (naygret zu meinen augen); wann immer man sich den kopf an einem der knapp 1,60 hohen konstruktionstangen der huetten einschlaegt grosses gekicher - kurzerhand wird schliesslich das neugeborene nachbarmaechen nach mir benannt. ob ich in ein paar jahren mal wiederkommen und mit einer kleinen schwarzaeugigen annika yakis spielen werde?

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blond gilt bei den kuna uebrigens als besonders schoen; sie sind die ethnische gruppe mit der weltweit hoechsten dichte an albinos. die heissen hier mondkinder und sind ihrem glauben nach besonders begabte fuehrungspersoenlichkeiten. nur mondkinder sind etwa in der lage, eine mondfinsternis zu betrachten ohne schaden davon zu tragen. der sage nach war es ein beruehmter albino, der den schwarzen drachen abschoss, der den mond aufgefressen hatte. auf der nachbarinseln sehe ich einmal ein albinokind. mit seinen kunagesichtszuegen, dunkelroten augen und strohblonden haaren sieht es tatsaechlich sehr besonders aus.

aaron, der in panama-city studiert hat und fliessend spanisch spricht, gibt mir immer wieder geduldig antwort auf meine vielen neugierigen fragen und weiss seinerseits ziemlich genau ueber europa bescheid. seine aeltere schwester nixia lebt in der hauptstadt und ich frage mich, ob das traditionsbewusstsein, das noch in ihrer elterngeneration verwurzelt ist und die kuna bis heute annaehernd so leben laesst, wie die spanischen eroberer es vor 500 jahren beschrieben haben, auch die naechsten jahrzehnte ueberdauern wird. ob er auf carti leben bleiben wird? natuerlich, sagt er.

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am letzten abend vor der abreise verabscheide ich mich schweren herzens von der ganzen familie, arquimedes und edith, die eltern, bieten mir ruehrenderweise noch eine unterkunft in panama-city an, nur aaron ist in einer wichtigen besprechung mit dem dorfcazique und morgens muss er noch frueher raus als unser abreiseboot - schade.
als ich aber im morgengrauen meine siebensachen packe, braust draussen ein kleiner motorisierter einbaum am ufer vorbei und man hoert eine gellende stimme aniii, aniiiii!, ehe das boot in der dunkelheit verschwindet.

Posted by canica 15:23 Archived in Panama Comments (0)

Panama-City

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Panama-City

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um nicht ganz den anschluss zu verlieren, halte ich mich hier mal kurz: panama-city ist gross, glitzernd verschmutzt und teuer. ausserdem scheinbar relativ gefaehrlich - unzaehlige backpacker denen ich hier begegne sind entweder unmerklich im bus ihres geldes verlustig oder sogar direkt mit der waffe ausgeraubt worden. ich vertraue mal wie ueblich auf mein glueck.

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Panama-Kanal

die kanalschleusen von miramar sind toll! wassermassen, die hin- und hergewaelzt werden, ozeandampfer, die sich wie im aufzug auf und ab bewegen, ein (unbrauchbares) museum gibt es auch.

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hoehensprung im wasserspiegel

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boetchen kommt...

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...wasserspiegel wird angeglichen...

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...schleusen gehen auf...

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...boetchen geht.

anschliessend spaziere ich noch ein bisschen durch den regenwald, ein stueck den verwucherten sendero charco entlang, der vor kanal und bahn urspruenglich die kuerzeste ueberbrueckung des isthmus darstellte und die conquista erstmalig an den pazifik fuehrte.

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Casco Antiguo

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die wunderschoene altstadt entschaedigt mich fuer meinen bisherigen misseindruck von panamas hauptstadt. zusammen mit holger aus apolda (!!) spaziere ich den ganzen tag durch die verfallenen gaesschen und mache unzaehlige fotos. direkt am meeresufer findet sich ein atemberaubender palast, ueberwuchert und von grossen baeumen durchwachsen - was man damit machen koennte!

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die altstadt ist offensichtlich im wechsel begriffen: noch gefaehrliches ghetto wird sie allmaehlich dem tourismus zugaenglich gemacht; die regierung verpflanzt grosse bewohnergruppen in stadtrandgebiete, erste cafes und laedchen machen sich breit. tja.

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in einem kleinen cafe komme ich mit wilma ins gespraech; sie ist tatsaechlich mit einem wailers-gitarristen verheiratet (ja, die bob marley wailers) und lebt die haelfte des jahres in jamaica. ich soll ihr schreiben, wenn es mich nach kingston verschlaegt, da haengen sie den ganzen tag mit ziggy herum, hihi.

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wider erwarten kommen wir heil zuhause an.

Isla Taboga

die Isla de las Flores ist eine pittoreske und unbeschreiblich ruhige insel vor den toren der stadt. zwei tage dort ist genau das, was ich nach panama-city brauche. dort lerne ich auch ohad kenne, einen israelischen bergfuehrer, der genau wie ich nach san blas weiterreisen will.

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Posted by canica 15:19 Archived in Panama Comments (0)

Oh, wie schoen ist Panama!

35 °C
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Grenzerfahrungen, Paso Canoas

das passiert mir nicht zum ersten mal: kaum haben die grenzbeamten gemerkt, dass ich fliessend spanische und englisch spreche, wollen sie mich nicht mehr gehen lassen. zuerst muss ein haufen
uebersetzungen vorgenommen werden; hilflose amerikaner, franzosen, ein chinese - auf dem landweg ist paso canoas der haupteingang nach panama.
dabei haben wir selbst alle haende voll zu tun, vor allem wegen des firetrucks. so eine grenzueberquerung eine riesenaktion mit stempeln und fliegenverklebten kopien und visa-ausstellung und schlaefrig-verschwitzter tropenbuerokratie. die jungs kennen das allerdings schon und sind relativ stoisch.

Las Lajas, Pacifico!

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die grosse belohnung ist der herrliche strand von las lajas, den mein reisebuechlein als "popular with locals" beschreibt, was wohl ubersetzt werden kann als "keine sau da". kilometer um kilometer kokosgesaeumter strand, die einzige bewegung sind der wind in den palmen, die schneeweissen wolkentuerme am blauen himmel und die tosenden wellen. seidenreiher und meeresvoegel spazieren umher, hin und wieder galoppieren ein paar verwilderte pferde durch die brandung und am horizont werfen sich riesige stachelrochen wie schwere nasse tuecher aus dem wasser.

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die jungs haben ihren ranzigen bus (jaja, man gewoehnt sich an den geruch), anna und ich wohnen in einer winddurchwehten kleinen bambushuette - matratze, moskitonetz, in jeder wand ein grosses
fenster zum aufsperren, haengematte vor der tuer. und mehr braucht's auch kaum zum vollkommenen gluecksgefuehl.

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Posted by canica 15:17 Archived in Panama Comments (0)

On the Road with the Oil Stars

30 °C
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Alte Bekannte in Zentralamerika

tyler und seth, beide professionelle kayaker und reisefreaks habe ich bereits diesen sommer im norden mexikos getroffen! auf ihrem weg von alaska nach feuerland sind sie mitsamt ihres japanischen feuerwehrautos inzwischen bis nach costa rica gekommen.

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dieses bemerkenswerte vehikel faehrt auschliesslich mit gebrauchtem speiseoel, dass sich dank fettfreudiger lateinamerikanischer kueche unterwegs in jedem restaurant gratis einsammeln laesst. es dient ihnen ausserdem als demonstrationsobjekt fuer die zahlreichen schulpraesentationen zum thema alternative energien, die die beiden unterwegs in gebrochenem spanisch und mit doppeltem enthusiasmus geben. bis april sind sie mit hilfe von sponsorengeldern on the road, begleitet von wechselnden mitreisenden. fuer eine gute woche habe ich die ehre, in ihrer rollenden fritierbude von puntarenas, costa rica, bis nach panama mitzufahren. ausserdem an bord: anna, eine sehr entspannte sozialarbeiterin aus seattle auf ihrem weg nach peru und nick und benny, zwei beaengstigend tequilafeste, wahnsinnige iren auf dem weg ins verderben.

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nach zwei tagen in malpais geht es mit der faehre zurueck nach puntarenas, von dort weiter nach sueden. die steilen bergserpentinen zurueck ins inland erklimmt der firetruck mit schleppenden 20 kmh - ein wunderbares reisetempo; die heisse und feuchte luft weht durch die weitgeoeffneten fenster, draussen ziehen dichte dschungel und gruene taeler vorueber. wir essen bananen, hoeren schepperige musik und sind froehlich.

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Deutsche Botschaft

zurueck in san josé der grosse schreck: mein pass liegt noch im hotel in malpais! wenn ich in zwei tagen mit den jungs nach panama fahren will, habe ich weniger als 24 stunden, um nach puntarenas, von dort auf die faehre, in den chickenbus nach santa teresa und wieder zurueck zu fahren - schlicht unmoeglich. die oeltour abblasen? mit dem flugzeug hinjetten? als ich mich schon geschlagen geben will, hat ferdinand, ein deutsch-costaricanischer kayaker, der inzwischen zur crew gestossen ist, die rettende idee: morgens frueh zur deutschen botschaft, vorlaeufigen reisepass beantragen. gesagt getan. botschaft angerufen; ab zum fotografen; morgens um zwei telefonat mit einem frisch ausgeschlafenen beamten in muenster, der die lage erst nicht so ganz versteht ("ja, kommen sie am nachmittag vorbei, wir benoetigen ihre unterschrift"), dann aber ein geschmeidiges fax an die botschaft schickt, wo ich am naechsten morgen um schlag acht einen vorlaeufigen pass bekomme, ob ich den zurueckgeben soll, sobald ich meinen regulaeren reisepass wiedererhalten habe? nee, nee, wissense, in zentralamerika kann man nie genug paesse haben.

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San Isidro, Parque Nacional Chiripó

jetzt ab nach san isidro de el general. ein verschlafenes, neben san josé geradezu charmantes kleinstaedtchen. von dort geht die ganze kayak-connection unbekannte reissende gewaesser erkunden (das nennt sich dann first descent).

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zusammen mit anna verbringe ich einen tag wandernd am fusse des chiripó, des hoechsten berges zentralamerikas, durch die unzahligen doerflein die zusammen rivas heissen. wir haben es sehr lustig, die gegend ist wunderschoen und endlich verstehe ich, warum costa rica - abgesehen von den reise- und lebenskosten - als schweiz lateinamerikas bezeichnet wird.

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der kaese ist uebrigens ausgezeichnet. da ihre eltern ausgeflogen sind, nehmen sich die bauernkinder unserer an und erklearen uns alles ganz genau: im regal liegen unten die ganz frischen, oben die wochenlang gelagerten laibe, alles ungekuehlt. anna ist skeptisch. ich kaufe aus der zweitobersten lage - eine gute wahl! zurueck trampen wir mit diversen pickups.

in isidro warten schon ein haufen erschoepfter kayaker und jede menge abschiedsgetraenke: die iren fahren am naechsten morgen zusammen mit greig, einem rundgesichtigen ur-freundlichen schotten, und ferdinand zurueck in die hauptstadt. greig und ferdinand muss ich versprechen, weihnachten vorbeizukommen -
das wird sicher lustig!

Posted by canica 15:11 Archived in Costa Rica Comments (0)

Erste Tage in Costa Rica

28 °C
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San Jose

die ersten tage seit meiner ankunft sind nur so verflogen. jetlag und winterstarre sind abgeschuettelt, die reise kann beginnen.

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san jose, die hauptstadt costa ricas, ist von nicht allzugrossem Interesse, wird mich aber wohl noch oefter auf dieser reise sehen. es gibt keine nennenswerten museen, kaum alte bausubstanz, relativ wenig leben auf den strassen, dafuer ein nettes hostel und damit die gelegenheit auszuschlafen, gut zu fruehstucken und den ersten strand in angriff zu nehmen.

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Von Jacó nach Malpais

die pazifikkueste costa ricas hat den ruf fest in amerikanischer hand zu sein - zu recht: hier wird englisch gesprochen, gesurft, viel geld fuer wenig essen ausgegeben; dafuer ist man nicht allein am strand.

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die straende sind sehr, sehr schoen! zwei tage in jaco, dann weiter nach malpais, einem verschlafenen hippie-dorf auf der halbinsel von nicoya; mit der faehre von puntarenas rueber, wueste schotterstrassen, unberechenbare busverbindungen - wer es eilig hat, fliegt direkt in sein luxusresort, alle anderen sind surfer mit viel zeit, die direkt nebendran einem sehr gechillten lifestyle froehnen. da kann man sich durchaus anschliessen. zu surfversuchen kann ich mich noch nicht ganz aufraffen, nachdem ich erstmal so ein brett in einer der reissenden wellen um die ohren gewirbelt bekommen habe. mein konisch in einer imposanten beule zulaufender kopf mag lieber schwimmen, in der haengematte schaukeln, mit surfern plaudern und kalte kokosnuesse schluerfen.

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Posted by canica 15:02 Archived in Costa Rica Comments (0)

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